Systemische Organisationsforschung: Theorie und Beratungspraxis im Dialog
Die systemische Organisationsforschung von Ulrich Watermann (M.A. Systemische Beratung) bildet die wissenschaftliche Grundlage seiner Arbeit als Berater und Executive Coach. Im Mittelpunkt steht die theoretische Durchdringung organisationaler Prozesse und Strukturen auf Basis der Systemtheorie von Niklas Luhmann. Seine Veröffentlichungen – darunter seine Masterarbeit mit dem Titel "Jenseits des Sichtbaren – Systemische Perspektiven auf Wahrnehmungsgrenzen und zukunftsoffene Kommunikationen" sowie ein bevorstehendes Buchprojekt – untersuchen, wie Kommunikationsräume erweitert und Zukünfte gestaltbar werden. Über das LUVIA Institut wird diese Forschung institutionell verankert und für die Praxis nutzbar gemacht.

Masterarbeit: Was bleibt unsichtbar und was kostet es eine Organisation, wenn sie es nicht sieht?
Titel: Jenseits des Sichtbaren – Systemische Perspektiven auf Wahrnehmungsgrenzen und zukunftsoffene Kommunikationen
Kontext: M.A. Systemische Beratung | RPTU Kaiserslautern-Landau
Was kostet es eine Organisation, wenn sie ihre eigenen blinden Flecken nicht erkennt? Unter anderem auf Basis der Luhmannschen Systemtheorie zeigt diese Arbeit, wie soziale Systeme durch die Anwendung ihrer eigenen Logik bestimmte Entwicklungen systematisch ausblenden. Systemische Beratung wird hierbei als Ermöglichungsform verstanden: Sie greift nicht von außen ein, sondern öffnet Kommunikationsräume, in denen das bisher Ungesehene und Ungesagte wieder sichtbar, denkbar, sagbar und Zukunft aktiv gestaltbar wird.

Fachbuch (in Vorbereitung)
Titel: (Buchtitel folgt)
Erscheinungstermin: 2026 / 2027
Das Buchprojekt widmet sich u. a. der Frage, wie Führung und Entscheidungen trotz der geringen Vorhersagbarkeit von Entwicklungen gelingen können. Es verbindet theoretische Schärfe mit konkreten Orientierungshilfen für den organisationalen Alltag.
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Denken und Schreiben als Instrumente der Praxis
Forschung und Beratungspraxis gehören für mich untrennbar zusammen. Die Beobachtungen aus komplexen Systemen, wie beispielsweise Organisationen, speisen das wissenschaftliche Nachdenken. Umgekehrt schärft die theoretische Durchdringung den Blick für die konkrete Arbeit mit Führungskräften und Teams.
Das Schreiben ist dabei kein Nebenprodukt, sondern ein zentrales Denkinstrument. Wissenschaftliche Reflexion dient dem Zweck, die oft verdeckten Logiken von Organisationen zu verstehen und dieses Wissen für Veränderungsprozesse nutzbar zu machen.

LUVIA Institut:
Wissenschaft und Praxis verbinden
Als Mitgründer des LUVIA Instituts verankere ich die systemische Organisationsforschung in einem festen institutionellen Rahmen. Das Institut bildet die Schnittstelle zwischen akademischer Theorie und anwendungsorientierter Beratung. Ziel ist es, systemisches Wissen für Unternehmen zugänglich, begreifbar und wirksam zu machen.
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FAQ
Welche Themen behandelt die systemische Organisationsforschung von Ulrich Watermann?
Die Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf der praktischen Anwendung der Systemtheorie von Niklas Luhmann, der Entstehung blinder Flecken in Organisationen sowie der Frage, wie Beratung Räume für gelingende Führung, fortgesetzten Wandel und zukunftsoffene Kommunikation schaffen kann.
Welche Funktion hat das LUVIA Institut?
Das LUVIA Institut verbindet wissenschaftliche Organisationsforschung mit praktischer Beratung. Es bündelt Forschungsaktivitäten und macht systemisches Wissen für Unternehmen nutzbar.
Womit befasst sich die Masterarbeit von Ulrich Watermann?
Die Masterarbeit untersucht auf Basis der Systemtheorie von Niklas Luhmann, wie Organisationen relevante Informationen ausblenden und wie systemische Beratung als Ermöglichungsform wirkt, um diese Barrieren abzubauen.
